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Schwarzerde selber herstellen mit Effektiven Mikroorganismen

Letzte Aktualisierung: 19.07.2024

Ein guter, fruchtbarer und gesunder Boden ist Voraussetzung für den Erfolg beim Gärtnern. Kein Wunder also, dass alle Gartenfans schon einmal von der legendären Terra Preta Schwarzerde gehört haben. Mit ihr im eigenen Garten kann beim Pflanzen von Gemüse, Obst und Ziergewächsen nichts mehr schiefgehen. Kann man Terra Preta selbst herstellen? Und was bewirkt die schwarze Erde im Boden? In diesem Ratgeber erfährst Du es!

Schwarzerde herstellen

Was macht die begehrte schwarze Erde so besonders? Wie wirkt sie und wie kannst Du sie ganz leicht in Deinem Garten selbst herstellen. Hier findest Du eine übersichtliche Anleitung mit allen wichtigen Zutaten und wie Du sie anwendest. Darüber hinaus erfährst Du, wie Du die fertige Terra Preta am besten für Deine Pflanzen einsetzen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

Vorteile von Schwarzerde
Schwarzerde ist ein idealer Speicher für Wasser und Nährstoffe. Sie verbessert die Bodenstruktur, sodass weniger Dünger benötigt wird. Zudem fördert Schwarzerde lokale Stoffwechselkreisläufe und speichert Kohlenstoff und CO2.

Herstellung
Mische 60 % Kompost, 20 % Bokashi, 10-15 % Pflanzenkohle, 15 kg Urgsteinsmehl pro m³ und optional etwas EM Keramikpulver. Gieße die Mischung mit einer EM-Lösung und lasse sie für mindestens 3 Wochen bei 15-20 °C fermentieren.

Anwendung im Garten
Bringe Schwarzerde im Frühjahr aus. Je nach Pflanzenart benötigst Du 5-20 l pro m². Arbeite die Schwarzerde 10 cm tief in den Boden ein. Verwende zur Pflege Deiner Pflanzen ausschließlich natürliche Produkte.

Was ist Schwarzerde (Terra Preta)?

Schwarzerde ist ein Gemisch aus Pflanzenkohle, Keramikpulver oder Urgesteinsmehl und organischen Materialien wie Bokashi, Kompost oder Tiermist. Hergestellt wurde sie schon vor Jahrhunderten im Amazonasgebiet, um die Böden fruchtbarer zu machen. Der Unterschied zu anderen Böden und organischem Dünger liegt in der enthaltenen Pflanzenkohle. Diese muss in großen Mengen vorhanden sein, um die langfristige Wirkung von Terra Preta zu gewährleisten. Pflanzenkohle allein ist jedoch nicht ausreichend. Die Wirkung entfaltet sich erst nach einer gewissen Reifezeit (Kompostierung und Fermentation) zusammen mit den anderen Zutaten. Terra Preta eignet sich besonders gut für Garten-, Nutz- und Zierpflanzen aller Art, für Kübel- und Balkonpflanzen sowie für Hochbeete und Gewächshäuser.

Vorteile von Schwarzerde

Für was ist Terra Preta gut? Die Vorteile auf einen Blick:

  • erhöhte Speicherfähigkeit von Wasser & Nährstoffen in Böden
  • umfangreiche Versorgung mit Nährstoffen – kaum zusätzlicher Dünger nötig
  • Entstehung lokaler natürlicher Stoffwechselkreisläufe
  • langfristige Speicherung von Kohlenstoff in Böden
  • kein Ausstoß von CO2 & Methan
Schwarzerde

Wie kann man Terra Preta herstellen?

Zutaten für die Herstellung:

  • 60 % reifen Kompost
  • 20 % reifen Tiermist oder Bokashi (optional)
  • 10-15 % natürliche Pflanzenkohle
  • 15 kg Urgesteinsmehl / m³
  • EM Keramikpulver (optional)
  • EM aktiv & Wasser

Vorbereitung

Zerkleinere alle Zutaten, die Du benötigst, in ein bis zwei Zentimeter große Bestandteile, sofern sie nicht bereits kleiner sind! Mische das organische Material (Kompost, Bokashi, Tiermist) mit der Pflanzenkohle und dem Urgsteinsmehl in einem großen, luftdicht verschließbaren Behälter, zum Beispiel in einer Regentonne mit Deckel! Presse das Material im Behälter gut zusammen!

Stelle eine Lösung aus EM aktiv und Wasser her und gieße die Mischung im Behälter mit den Mikroorganismen an! Nutze lauwarmes, abgestandenes Wasser! Anschließend muss das Gefäß gut verschlossen werden. So aktivierst Du die Fermentation.

Vorbereitung

Zerkleinere alle Zutaten, die Du benötigst, in ein bis zwei Zentimeter große Bestandteile, sofern sie nicht bereits kleiner sind! Mische das organische Material (Kompost, Bokashi, Tiermist) mit der Pflanzenkohle und dem Urgsteinsmehl in einem großen, luftdicht verschließbaren Behälter, zum Beispiel in einer Regentonne mit Deckel! Presse das Material im Behälter gut zusammen!

Stelle eine Lösung aus EM aktiv und Wasser her und gieße die Mischung im Behälter mit den Mikroorganismen an! Nutze lauwarmes, abgestandenes Wasser! Anschließend muss das Gefäß gut verschlossen werden. So aktivierst Du die Fermentation.

Fermentation

Wie lange Pflanzenkohle aktivieren? Das gesamte Material im Behälter muss für mindestens drei Wochen unter Luftausschluss fermentieren. Die Fermentation erfolgt idealerweise bei einer konstanten Temperatur zwischen 15 und 20 Grad. Verzichte zwischenzeitlich auf ein Öffnen des Behälters oder Veränderungen anderer Bedingungen! Während der Fermentation werden unter anderem die an das organische Material gebundenen Nährstoffe von den Mikroorganismen freigesetzt. So können sie später von Deinen Pflanzen als Nahrung aufgenommen werden.

Tipp: Mit dem praktischen Terra Preta Fix von DIMIKRO sparst Du Zeit und Arbeit bei der Herstellung von Schwarzerde. Das Produkt ist Pflanzenkohle und Urgesteinsmehl in einem und enthält zusätzlich EM Keramikpulver. Alles, was Du für die Anwendung zusätzlich benötigst, sind Wasser, EM aktiv und Kompost.

Terra Preta im Garten anwenden

Terra Preta setzt Du am besten im Frühjahr an und arbeitest sie einige Wochen vor der Bepflanzung in Deine Beete ein.

  • Schwachzehrer: 5 Liter Erde / m² Beetfläche
  • Mittelzehrer: 10 Liter Erde / m² Beetfläche
  • Starkzehrer: 20 Liter Erde / m² Beetfläche

Arbeite die Terra Preta etwa zehn Zentimeter tief in Deine Beete ein oder streue sie beim Anlegen eines neuen Beetes obenauf! Je nach Art der Pflanzen, die Du einsetzen möchtest, sind weitere Voraussetzungen zu erfüllen und eventuell zusätzlicher Dünger auszubringen. Es ist wichtig, dass Du für die Pflege Deiner Pflanzen im Garten ausschließlich natürliche Produkte verwendest. Herkömmliche Gartenprodukte könnten die Wirkung der Effektiven Mikroorganismen in der Erde stören. Passende Pflanzenpflegeprodukte findest Du im EM-Kaufhaus Online-Shop.

Zusammenfassung/Fazit

Terra Preta für den Garten selbst herzustellen, ist kein Hexenwerk. Mit den richtigen natürlichen Zutaten wie Kompost und Pflanzenkohle sowie etwas Geduld kannst Du Deine Böden genauso fruchtbar machen, wie die Vorbilder aus Südamerika.

Achte darauf, dass die Bedingungen während der Fermentation optimal sind! Anschließend kannst Du Pflanzen aller Art in Deine selbst gemachte schwarze Erde setzen und brauchst kaum noch zusätzlichen Dünger.

Verwendest Du weiterhin andere Pflanzenpflegeprodukte, wähle ausschließlich natürliche Mittel! So können sich Effektive Mikroorganismen in Deinem Boden ansiedeln und Du leistest gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz.

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