Sandboden Verbessern mit EM

Sandboden verbessern – 3 einfache Sofort-Tipps für bessere Böden

Sandböden oder auch „leichte Böden“ sind in Europa weit verbreitet. Sie bestehen aus einem bunten Mix aus unterschiedlichen Gesteinen, Quarzen, Feldspäten und Sedimenten. Für den Anbau von Obst, Gemüse und Pflanzen im Allgemeinen bietet ein Sandboden viele Vorteile aber auch Nachteile.

Sie lassen sich gut bearbeiten und bepflanzen. Ihre großen Poren sorgen in fast allen Bodenschichten für gute Belüftung und Beweglichkeit der Wurzeln. Leider sorgt dieser lockere, leichte Boden aber auch für schnelle Erhitzung und Austrocknung. Durch das Fehlen von Mikroporen werden Wasser, Nährstoffe, Kolloide und essentielle Bodenorganismen schnell ausgeleitet und in die dichteren Bodenschichten geschwemmt.

Durch dieses schwache Absorptionsvermögen bildet sich in Sandboden sehr wenig Humus und damit verbunden wichtige Bodenminerale und Nährstoffe. Kurz: Sandboden ist nicht besonders fruchtbar. Aber man kann sich als „Sandboden-Gärtner“ mit ein paar einfachen Tipps relativ schnell und einfach selbst helfen. In diesem Beitrag haben wir ein paar schnelle Sofort-Tipps zusammengetragen, die auch kurzfristig umsetzbar sind. Ach ja, ob Sie Sandboden haben können sie relativ leicht selbst herausfinden. Leichter Sandboden bildet keine größeren Klumpen, rieselt selbst im feuchten Zustand und lässt sich nicht zu Bällen oder Würsten kneten.


1. Urgesteinsmehl, Tonmineral ausbringen


Sandböden fehlt das wovon es in Lehmböden nur so wimmelt – Ton. Tonhaltiger Boden, bzw. Lehmböden besitzen viele mineralische Teilchen die sich mit Wasser und Nährstoffen vollsaugen wie ein Schwamm. Man könnte jetzt natürlich einfach ein paar Fuhren Lehmerde ankarren und sie auf den Sandboden kippen. Wir raten aber davon ab. Erstens bildet sich dadurch ein unnatürlicher pH-Wert und außerdem führt das zu anderen Problemen. Lehm „backt“ gerade im Sommer stark zusammen und wird dann fest wie Beton. Bei Regen wiederrum verklebt er die ganze organische Bodensubstanz. Wir raten daher den Boden mit Urgesteinsmehl aus Diabas- oder Basaltgestein zu bearbeiten und Tonmineral-Mehl wie Bentonit einzubringen.

Das Bentonit bildet zusammen mit Wasser eine sehr gute Grundlage für Ton-Humus und das Urgesteinsmehl bringt viele gute Minerale in den Boden, lockert die Erde und siedelt wichtige Bodenbakterien an. Das Pulver ist dazu noch so fein das es nicht mit der bestehenden Erde verklebt, sondern sich an sie dran heftet.

Das Pulver an sich ist auch komplett Chemiefrei, da selbst 100% natürlich und kann sehr leicht verarbeitet werden. Entweder man arbeitet es direkt flach in den Boden oder vergießt es mindestens 1:1 mit Wasser vermischt (z.B. 10 Liter Urgesteinsmehl mit 10 Liter Wasser). Hier lassen sich dann auch sehr gut Bodenbakterien beimischen um das Bodenleben maximal anzukurbeln. Das bringt uns dann auch zu Punkt Nummer 2.


2. Effektive Mikroorganismen für schnelleren Humusaufbau und optimale Bodengesundheit


In einem gesunden humushaltigen Boden bilden sich unzählige Kleinstlebewesen und Bakterien, die unerlässliche Stoffwechselprozesse aktivieren, den Boden von Restmaterial befreien und Nährstoffe verfügbar machen. Das dauert aber mitunter sehr lange und in einem Sandboden noch viel länger. Mit Effektiven Mikroorganismen lässt sich hier schnell und biologisch nachhelfen. Diese Mischung aus Milliarden von Naturbakterien zerkleinert Nährstoffe im Boden und verdrängt negative Keime und Pilzsporen. Das hilft dabei die regenerativen Umsetzungsprozesse im Boden enorm zu beschleunigen. Zusammen mit dem Urgesteinsmehl und reifen Kompost oder Mulch erhält man eine schnelle und zielgerichtete Kur für versandete Böden. Das führt uns dann zum dritten Sofort-Tipp.


3. Kompost und Mulch ausbringen


Ja es ist eine müßige Arbeit, aber sie ist für sandige Böden eigentlich unerlässlich. Die Rede ist vom regelmäßigen Düngen mit Kompost oder Mulch. Frischer Kompost und Stickstoffhaltiger Mulch z.B. aus Rasen, oder Beikräuterschnitt leistet einen sehr wichtigen Beitrag für den Humusaufbau und damit die Bodenfruchtbarkeit. Die Nährstoffe aus den organischen Resten, bilden im Boden komplexe Verbindungen aus z.B. Säuren wie Huminsäure, Enzymen (z.B. Glomalin) und Bodenlebewesen die tief in den Boden wandern und dort den Ursprung für komplexes und gesundes Bodenleben starten. Verschiedene Nährsalze, Glucose und Vitamine verbinden sich mit dem Bodenwasser und kurbeln das Wurzelwachstum und die Nahrungsaufnahme ordentlich an.

Auch Mist, Bokashi oder organische Depotdünger können diese Aufgabe sehr gut übernehmen. Wichtig ist, den Boden regelmäßig umzugraben und auch in irgendeiner Form bepflanzt zu halten. Da Wurzeln nicht nur Nährstoffe und Wasser aufnehmen, sondern auch wichtige Vitalstoffe abgeben, empfehlen wir auf längerer Zeit nicht bewirtschafteten Böden ab und zu eine Gründüngung zu machen. Dabei werden tiefwurzelnde Pflanzen wie z.B. Lupinen, Gelbsenf, Winterraps oder Klee auf einer Fläche angebaut, vor der Samenreife abgemäht und als Mulch auf der Fläche liegen gelassen (am besten mit Effektiven Mikroorganismen feucht halten) Die Gründüngung bietet enorme Vorteile und sollte eigentlich in keinem Garten unbeachtet bleiben.

  • Die tiefgreifenden Wurzeln der Gründüngungspflanzen lockern den Boden und zerkleinern Sedimentverdichtungen und dicke Erdklumpen auf.
  • Die Wurzeln befestigen das Erdreich und schützen es vor Auswaschungen und Verschlämmungen
  • Der Humusaufbau und die Bodenaktivitäten werden beschleunigt
  • Der abgeschnittene Gründünger gibt als Mulch wichtige Nährstoffe in den Boden ab

Zusammenfassung


Mit den richtigen ökologischen Bodenverbesserern können auch Sandböden zu richtig fruchtbaren Örtchen umgewandelt werden. Wir empfehlen daher eine Kombination aus 3 Bodenzusätzen.

  1. Urgesteinsmehl / Ton-Mineral wie Basalt
  2. Effektive Mikroorganismen in flüssiger Form
  3. Reifer Kompost, Bokashi, Mulch

Als Bonus sollte man danach auf alle Fälle über eine Gründüngung vor dem Start der gewünschten Bepflanzung nachdenken. Da sandiger Boden besonders an der Oberfläche im Sommer erfahrungsgemäß schnell austrocknet ist es generell ratsam die Erde entweder abzudecken, zu überschatten oder dauerhaft bewachsen zu halten. Auch dafür eignet sich Grünschnitt, außerdem sieht z.B. Gelbsenf zwischen den Nutzgewächsen auch noch richtig schön aus.

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