DIY: Einfaches Hochbeet bauen - Schritt für Schritt

Mit diesem Ratgeber kannst Du einfach ein Hochbeet selbst bauen. Die detaillierte Anleitung erklärt Schritt für Schritt, was zu tun ist. Zudem erhältst Du eine Übersicht der Materialien und Werkzeuge, die Du benötigst. Schon nach kurzer Zeit bekommst Du ein tolles Ergebnis und kannst Dein Hochbeet optimal nutzen.

Wie man selbst ein Hochbeet aus Holz anlegt, lernst Du in dieser Anleitung schnell und unkompliziert. Zusätzlich kannst Du Dich über alternative Materialien für Hochbeete informieren, lernst, wie man sie richtig positioniert und befüllt und welcher Standort für welche Bepflanzung geeignet ist. Auch wenn Du keinen großen Garten besitzt, bist Du hier richtig. Entdecke tolle Lösungen für Hochbeete auf Balkon und Terrasse!

Welches Hochbeet ist am besten - Metall, Stein oder Holz?

Hochbeet ist nicht gleich Hochbeet. Je nach Material können unterschiedliche Vor- und Nachteile entstehen. Außerdem ist nicht jedes Material geeignet, um daraus ein Hochbeet selbst zu bauen. Die folgenden Abschnitte vergleichen Hochbeete aus verschiedenen Materialien wie Metall, Stein und Holz. Kunststoffmaterialien werden aus Gründen der Nachhaltigkeit nicht berücksichtigt. Möchtest Du mit Deinem Hochbeet einen Beitrag zum Erhalt des Ökosystems leisten, solltest Du möglichst natürliche Materialien verwenden.

Hochbeet aus Metall

Hochbeete aus Metall sind sehr robust, lange haltbar und leicht zu pflegen. Meist werden Edelstahl, Eisen oder Aluminium für die Herstellung verwendet. Damit ein Hochbeet aus Metall lange schön anzusehen ist, solltest Du es lediglich mit einem speziellen Rostschutz behandeln, der die Oberflächen versiegelt. Verschmutzungen kannst Du ganz leicht feucht abwischen. Ein Hochbeet aus Metall passt am besten in einen modern gestalteten Garten. Es ist ein echter Hingucker für Futuristik-Fans.

Hochbeete aus Metall sind zum Selber bauen eher ungeeignet. Wird Edelstahl oder Eisen verwendet, sind sie sehr schwer. Den Standort solltest Du also vorher genau festlegen, denn ein Umstellen nach dem Aufbau ist sehr mühselig. Zudem sind Hochbeete aus Metall in der Anschaffung verhältnismäßig teuer, auch wenn Du sie selber zusammenbaust. Der größte Nachteil ist wohl die Überhitzung an heißen Tagen. Da Hochbeete aus Metall kaum ausreichend belüftet werden, musst Du die Pflanzen darin häufiger gießen, um ein Austrocknen zu verhindern.

Hochbeet aus Stein

Hochbeete aus Stein sind ebenfalls sehr robust. Umwelteinflüsse können ihnen kaum etwas anhaben. Ihre Lebensdauer übertrumpft selbst Hochbeete aus Metall. Die Steine halten Wärme im Beet, sodass Pflanzen auch kältere Nächte gut überstehen. Jedoch ist die Gefahr der Überhitzung im Sommer geringer. Auch optisch machen Hochbeete aus Stein einiges her. Hier gibt es jede Menge Gestaltungsspielraum.

Der Bau eines Hochbeets aus Stein ist sehr aufwendig und mühsam. Die Anschaffung der Materialien ist ähnlich wie beim Metallhochbeet recht teuer. Zudem muss der Bauplatz spezielle Voraussetzungen erfüllen, damit Du lange Freude am Hochbeet hast. Besonders wichtig ist ein ebener und fester Untergrund. Einmal gebaut, kannst Du ein Hochbeet aus Stein nicht mehr umsetzen. Auch ein Abbau wird sehr mühselig. Du solltest den Standort deshalb sorgfältig wählen.

Hochbeet aus Holz

Die klassische und einfachste Variante für ein Hochbeet ist das Modell aus Holz. Du kannst es leicht selber auf- und abbauen. Auch ein Umstellen ist hier einfacher. Zudem benötigst Du nur wenige Materialien und Werkzeuge. Das Hochbeet ist besonders nachhaltig und ökologisch, denn es besteht aus nachwachsenden Rohstoffen. Beim Kauf des Holzes solltest Du allerdings auf entsprechende Zertifizierungen achten. Das FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) steht für umweltfreundliche Forstwirtschaft. Optisch bietet das Hochbeet die perfekte natürliche Neutralität. Es passt in jede Gartengestaltung.

Der einzige Nachteil: Das Holz verrottet mit der Zeit und muss nach einigen Jahren ersetzt werden. Mit speziellem Öl oder Holzschutzfarbe kannst Du es jedoch länger haltbar machen. Setze bei der Auswahl der Materialien auf gute Qualität. Ansonsten können Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen dazu führen, dass sich das Holz verzieht.


Hochbeet aus Holz bauen - Schritt für Schritt


Hochbeet aus Holz bauen

Die meisten Gartenfans entscheiden sich für ein Hochbeet aus Holz, das sie im eigenen Garten platzieren. Es ist am einfachsten selbst zu bauen und kann dabei den Bedürfnissen des Gärtners flexibel angepasst werden. Die folgende Anleitung zeigt Dir in einfachen Schritten, wie Du zu Deinem selbstgebauten Hochbeet kommst. Dazu gehören auch übersichtliche Material- und Werkzeuglisten.

Was Du brauchst: Materialien und Werkzeuge

Je nachdem, wie groß Dein Hochbeet werden soll, musst Du auch die Maße der Materialien festlegen. Hast Du genügend Platz in Deinem Garten, empfiehlt sich eine maximale Länge von zwei Metern und eine maximale Breite von einem Meter. Natürlich kannst Du Dein Hochbeet auch kleiner bauen. Die optimale Höhe für eine bequeme Pflege beträgt mindestens 80 Zentimeter.

Materialien:
  • Holzbretter: je 6 für die langen & 6 für die kurzen Seiten (insgesamt 24)
  • Einschlagbodenhülsen aus Metall: mindestens 4, bei großen Beeten 6
  • Pfosten aus Holz: mindestens 4, bei großen Beeten 6
  • Drahtgitter & Draht zum Verbinden
  • Gartenvlies
  • Teichfolie

Werkzeuge:

  • Akkuschrauber
  • Bohrer
  • Schrauben
  • Säge
  • Zollstock oder Maßband
  • Wasserwaage
  • Tacker & Nadeln
  • Blechschere
  • Kombizange
  • Vorschlaghammer
  • Einschlagholz
  • Schutzhandschuhe

Schritt 1: Materialien vorbereiten

Vermesse die Bretter für die langen und kurzen Seiten Deines Hochbeets und schneide sie mit einer Säge auf die gewünschte Größe zu. Auch die Pfosten kannst Du bereits auf die richtige Höhe bringen. Gut geeignet ist beispielsweise Lärchenholz. Auch unbehandelt ist es lange haltbar.

Lege genügend Schrauben, Tackernadeln und aufgeladene Akkus für Deinen Schrauber bereit. So kannst Du Dein Beet zügig und ohne Verzögerungen bauen.

Ganz wichtig: Eigensicherung nicht vergessen! Damit Du Dich nicht verletzt, solltest Du lange Kleidung und Handschuhe tragen. Am besten hast Du auch ein Erste-Hilfe-Set griffbereit.

Schritt 2: Fläche vorbereiten

Bevor Du mit dem Bau Deines Hochbeets beginnen kannst, solltest Du die Fläche vorbereiten, auf der Dein Beet stehen soll. Suche Dir dazu einen ebenen, festen Untergrund in Deinem Garten, den Du gegebenenfalls noch mit einer Schaufel festklopfen kannst. Entferne Gras und größere Steine von der Fläche, damit Dein Hochbeet gerade stehen kann. Die Fläche sollte immer etwas größer sein, als das eigentliche Hochbeet.

Breite nun ein Gartenvlies, beispielsweise aus natürlicher Schafwolle, auf der Erde aus. Dieses schützt die unteren Holzteile vor Feuchtigkeit und macht sie länger haltbar. Nun kannst Du zur Orientierung die ersten Bretter auf der Fläche zurechtlegen, um die optimale Ausrichtung für Dein Hochbeet zu finden.

Schritt 3: Ersten Rahmen anfertigen

Jeder Rahmen für das Holzhochbeet besteht aus zwei langen und zwei kurzen Brettern, die sich gegenüber liegen. Bohre an den Ecken Löcher vor und verschraube die Bretter winklig miteinander. Der erste Rahmen wird in optimaler Ausrichtung auf der gewünschten Fläche positioniert und dient als Orientierung für die Positionen der Pfosten.

Schritt 4: Bodenhülsen einschlagen

Die Ecken des ersten Rahmens dienen der Orientierung für die Positionen der Bodenhülsen, in die später die Pfosten eingelassen werden. Diese sollten mindestens zwei Bohrlöcher einhalten, damit Du später den ersten Rahmen daran festschrauben kannst. Bei einem großen Hochbeet kannst Du für mehr Stabilität zwei zusätzliche Pfosten auf der Hälfte der langen Seiten montieren. Bevor Du die Hülsen in die Erde schlägst, achte darauf, dass die Bohrlöcher nach außen zeigen.

Zum Einschlagen der Bodenhülsen nutze ein Einschlagholz und einen Vorschlaghammer. Schlage nicht direkt auf die Hülsen, sonst könnte sich das Metall verbiegen. Die Hülsen sollten außerdem nicht zu tief in die Erde geschlagen werden, nur so weit, dass sie den Boden leicht berühren. Damit alles gerade wird, solltest Du Deine Arbeit immer wieder mit der Wasserwaage überprüfen.

Schritt 5: Pfosten montieren

Nun kannst Du die Pfosten in die Bodenhülsen einsetzen. Eventuell musst Du sie nach unten hin etwas anspitzen, um einen bündigen Übergang von Holz zu Metall zu erzeugen. Hast Du nachgemessen und alles ist in der richtigen Position, kannst Du den ersten Rahmen von außen an die Hülsen schrauben.

Schritt 6: Außenwände anschrauben

Um die Passgenauigkeit zu erhalten, ist es sinnvoll, Rahmen für Rahmen auf das Hochbeet zu setzen. Fertige dazu zunächst jeden Rahmen einzeln an, indem Du lange und kurze Seiten miteinander verschraubst. Setze die Rahmen anschließend auf Dein Hochbeet und schraube sie von außen an die Pfosten. Wenn Du richtig ausgemessen hast, sollte am Ende alles bündig aufeinander passen.

Schritt 7: Drahtgitter einbauen

Auf ein Drahtgitter gegen Wühlmäuse und Maulwürfe solltest Du auf keinen Fall verzichten. Die kleinen Tierchen fühlen sich im warmen Hochbeet besonders wohl und ziehen gerne gleich mit der ganzen Familie ein. Dein angepflanztes Gemüse dient ihnen als Vorratskammer.

Das Drahtgitter kannst Du mit einer Blechschere auf mehrere Bahnen zuschneiden. Lege die Bahnen am Boden des Hochbeets aus. Anschließend nutze einen Tacker, um das Gitter lückenlos an den Wänden des Hochbeets zu befestigen. Achte darauf, keine Ritzen oder Löcher offenzulassen. Die einzelnen Bahnen solltest Du ebenfalls fest miteinander verbinden. Dazu kannst Du verzinkten Draht von der Rolle verwenden, den Du mit einer Kombizange verzwirbelst. Auch hier sollten keine Löcher offen gelassen werden.

Schritt 8: Teichfolie als Feuchtigkeitssperre

Die Teichfolie wird an den Innenwänden Deines Hochbeets befestigt. Sie hält die Feuchtigkeit im Beet und schützt das Material vor schneller Zersetzung. Ohne diesen Schutz würde das Wasser vom Holz aufgesaugt werden. Die Erde im Beet trocknet aus und die Wände und Pfosten werden faulig. Um die Teichfolie an den Innenwänden zu befestigen, kannst Du ebenfalls einen Tacker benutzen. Achte darauf, ausschließlich schadstofffreies Material zu verwenden. Sonst könnten schädliche Substanzen über die Erde in Deine Pflanzen gelangen.

Welche Standorte eignen sich für ein Hochbeet?

Egal wo Du Dein Hochbeet platzierst, einige Bedingungen sollten immer erfüllt sein, damit die Pflanzen darin wie gewünscht gedeihen. Die meisten Arten, vor allem Nutzpflanzen, benötigen um die acht Stunden Sonnenlicht am Tag. Einige wie Kräuter, Erdbeeren oder Feldsalat kommen auch im Halbschatten gut zurecht. Jedoch ist ein sonniges Plätzchen ideal.

Achte auch darauf, dass Dein Hochbeet von allen Seiten leicht zugänglich ist. Das erleichtert Dir die Pflege. Auch eine Wasserquelle sollte in der Nähe sein. Natürlich darf auch die Optik nicht vernachlässigt werden. Wähle einen Standort, der Dir gefällt und der Deiner Gartengestaltung das gewisse Etwas verleiht. Natürlich gibt es verschiedene Standorte, an denen Du Dein Hochbeet anlegen kannst. Welche speziellen Bedingungen im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse erfüllt sein sollten, erfährst Du in den folgenden Abschnitten.

Hochbeet im Garten

Wer einen Garten besitzt, wird sein Hochbeet sicherlich dort am liebsten anlegen wollen. Ein Garten bietet viel Platz und beste Pflegebedingungen. Als Standort ist er gut geeignet für Nutzpflanzen. Durch den direkten Kontakt zum Boden können Mikroorganismen und Nützlinge ins Hochbeet gelangen und dort wichtige Stoffwechselprozesse ankurbeln. Achte darauf, dass der Untergrund eben und fest ist!

Des Weiteren solltest Du Dein Hochbeet in Nord-Süd-Ausrichtung aufstellen. So sorgst Du für optimale Lichtverhältnisse. Setze höher wachsende Pflanzen an das nördliche Ende des Hochbeetes. So überschatten sie die niedrig wachsenden Pflanzen nicht, wenn das Sonnenlicht wandert.

Stelle Dein Hochbeet möglichst nicht unter höher wachsende Bäume und Sträucher oder an Hecken. Auch diese stören die Lichteinstrahlung. Außerdem musst Du ständig Laub und Früchte entfernen, die ins Hochbeet fallen. Der Standort sollte zudem möglichst windgeschützt sein. Da die Gewächse sich in einer höheren Position befinden, sind sie auch Umwelteinflüssen stärker ausgesetzt.

Hochbeet auf dem Balkon

Für ein Hochbeet auf dem Balkon gelten ähnliche Bedingungen wie für Topfpflanzen. Der entscheidende Vorteil: Deine Gewächse sind besser vor Witterung geschützt. Achte darauf, dass Dein Hochbeet nicht zu schwer wird! Informiere Dich vor dem Bau, wie viel Gewicht Dein Balkon aushält! Entscheide Dich am besten für ein kleineres Hochbeet. Um Gewicht zu sparen, muss dieses nicht bis zum Boden reichen. Es kann auf Füßen oder Rollen stehen. So kannst Du es auch leicht umstellen, wenn Du es von allen Seiten pflegen willst, oder wenn es Dir im Weg steht.

Da auf dem Balkon meist schlechtere Lichtverhältnisse herrschen als im Garten, solltest Du eine Bepflanzung wählen, die auch im Halbschatten gut gedeiht. Dazu zählen vor allem Kräuter wie Basilikum, Petersilie und Rosmarin. Ist Dein Balkon nach Norden ausgerichtet, entscheide Dich am besten für Eisenhut, Glockenblumen oder Fuchsien. Diese vertragen auch den Schatten gut.

Hochbeet auf der Terrasse

Ein Hochbeet auf der Terrasse ist vor allem aus optischen Gründen reizvoll, zum Beispiel als Abgrenzung von Sitzgelegenheiten. Es wirkt stilvoll und verleiht ihnen das gewisse Etwas. Wie bei allen Standorten ist auch auf der Terrasse eine Nord-Süd-Ausrichtung des Beetes ideal für Deine Pflanzen. Besonders praktisch für die Terrasse sind Kräuter und Gemüsepflanzen. So sparst Du Dir beim Kochen den Gang in den Garten. Aber auch Zierpflanzen machen sich hier gut. Für die Pflege Deines Hochbeets gelten auf der Terrasse etwa die gleichen Regeln wie auf dem Balkon. Auch hier kann es sinnvoll sein, das Hochbeet auf Rollen zu stellen, um es mobiler zu machen.

Wann baut man ein Hochbeet?

Da Du zum Befüllen Deines neuen Hochbeets jede Menge Gartenabfälle, Kompost und anderes organisches Material benötigst, solltest Du es möglichst im Herbst oder im Frühjahr anlegen. Zu diesen Zeiten fallen für gewöhnlich die meisten Abfälle an und Du kannst sie direkt weiter verwenden.

Der Herbst bietet im Vergleich zum Frühjahr noch einige weitere Vorteile, wenn es um das Bauen eines Hochbeets geht. Zunächst einmal befindet sich Dein Garten im Herbst kurz vor dem Winterschlaf und Du hast wesentlich mehr Zeit, ein Hochbeet zu bauen. Befüllen kannst Du es zwar auch im Frühjahr, aber durch die vorzeitige Befüllung im Herbst hat das Material genug Zeit sich zu setzen, erste Mikroorganismen können sich ansiedeln und der Inhalt bereits kompostieren. Vor allem junge Gewächse, die Du im Frühjahr in Dein Hochbeet setzt, vertragen die bereits gesetzte Füllung besser. Baust Du Dein Hochbeet im Herbst, ist es also zum Start der nächsten Saison direkt voll einsatzbereit.

Welche Vorteile bietet ein Hochbeet?

Dass Hochbeete bei Garten- und Pflanzenfans so beliebt sind, hat natürlich plausible Gründe. Hochbeete bieten Dir und Deinen Pflanzen einige Vorteile:

  • Ergonomische Pflege: Da Hochbeete meist 80 bis 100 Zentimeter über den Erdboden ragen, musst Du Dich beim Pflegen Deiner Gewächse nicht mehr bücken oder hinknien. Du kannst einfach aufrecht stehen bleiben. Das schont Rücken, Schultern und Gelenke.
  • Weniger Schädlinge: Die Höhe des Beetes macht es Schnecken und anderen Schädlingen schwer, sich über Deine Nutzpflanzen herzumachen. Vor allem an rauem Holz können beispielsweise Nacktschnecken nicht empor kriechen. Um ganz sicherzugehen, dass Salat und Gemüse unberührt bleiben, kannst Du zusätzlich organisches Schneckenvlies am Rande des Beetes auslegen.
  • Besserer Boden: In Deinem Hochbeet bestimmst Du selbst die Fruchtbarkeit des Bodens. Mithilfe von Garten- und Küchenabfällen, Kompost und Nützlingen kannst Du die Beschaffenheit und den Nährstoffgehalt an die Bedürfnisse Deiner Pflanzen anpassen.
  • Längere Saison: Da in einem Hochbeet meist 3 bis 7 Grad mehr herrschen als in einem normalen Beet, verlängert sich die Pflanzsaison erheblich. Du kannst früher mit dem Bepflanzen beginnen und länger ernten. Deine Pflanzen wachsen schneller und die Qualität ihrer Früchte wird Dich begeistern.
  • Außergewöhnlicher Blickfang: Ein Hochbeet im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon macht auch optisch einiges her. Es lässt sich in nahezu jede Art der Gartengestaltung stilvoll integrieren. Außerdem kannst Du es als Sichtschutz verwenden und beispielsweise Komposthaufen oder Mülleimer dahinter verstecken.

Zusammenfassung/Fazit

Mit dieser einfachen Anleitung kannst Du schnell erfolgreich Dein eigenes Hochbeet aus Holz für den Garten bauen. Mit etwas Kreativität lassen sich die Tipps und Tricks auch zum Bauen alternativer Hochbeete für Balkon und Terrasse anwenden.

Besonders geeignet sind Hochbeete zum Anpflanzen von Gemüse und Kräutern, da Du mehr und länger ernten kannst, als im normalen Beet. Aber auch als besonderer Blickfang mit Zierblumen kann das Hochbeet Deinen Garten verschönern. Ein Hochbeet bietet also für jeden Bedarf und Geschmack die passende Gestaltungsmöglichkeit.

Besonderer Vorteil eines jeden Hochbeets ist die Pflege, die Du ohne Rücken oder Knie zu belasten, vornehmen kannst. Zudem kannst Du Dein Hochbeet aus zahlreichen verschiedenen Naturmaterialien anfertigen. Der Kreativität sind also kaum Grenzen gesetzt.

Nutze wenn möglich keine Materialien aus Kunststoff oder mit schädlichen Substanzen. Du tust der Umwelt mit Deinem Hochbeet nur einen Gefallen, wenn Du es ganz natürlich anlegst. Im EM-Kaufhaus Online-Shop findet Du auch Zubehör wie Dünger und Gartengeräte auf Basis natürlicher Rohstoffe, die Dich beim nachhaltigen, ökologischen Gärtnern unterstützen. Für einen tollen Ertrag und langlebige, starke Pflanzen entdecke auch die Produkte mit Effektiven Mikroorganismen!

Wenn Du wissen möchtest, wie Du Dein Hochbeet ganz einfach mit Bokashi aus Küchenabfällen düngen kannst, schau Dir auch diesen Artikel genauer an!