Bokashi selber herstellen dosieren lagern und verwenden

Bokashi herstellen - Alles über die Herstellung, Dosierung, Verwendung und Lagerung


Bokashi - Was bedeutet das?

Bokashi heißt aus dem japanischen übersetzt „fermentiertes Allerlei“ oder „fermentiertes Material“ was so viel bedeutet wie bakteriell vergorene Reste. Fermentiert werden kann dabei prinzipiell Alles das organischen also natürlichen Ursprungs ist. Den Bakterien ist es nämlich prinzipiell egal was Sie fermentieren, solange das Material „verdaubar“ ist und die sonstigen Rahmenbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit stimmen.

Was sich erstmal unappetitlich anhört ist auch im Lebensmittelbereich ein völlig normaler Vorgang und wir alle haben schon einmal fermentierte Produkte gegessen. Sauerkaut dürfte hier das bekannteste Fermentationsprodukt sein, aber auch alle Arten von sauer eingelegtem Gemüse, Joghurt, Quark, Kombucha, Kimchi, Kefir usw. sind Endprodukte aus einer Fermentation durch verschiedene Bakterienkulturen.

Bokashi ist aber kein fermentiertes Lebensmittel, sondern ein vollökologischer Dünger aus fermentierten Resten. Reste die wir sonst wegschmeißen würden. Er lässt sich, auch zuhause, leicht selbst herstellen und eignet sich perfekt für Gärten, Balkone und Terassen

Warum fermentieren wir?

Schon im antiken Griechenland wurde Gemüse durch Milchsäuregärung haltbar gemacht und ist damit eine der ältesten und weit verbreitetsten Konservierungsarten der Welt. Durch die Bildung von Milchsäure werden Verdebniserreger und pathogene Keime gehemmt und sogar abgetötet, vorhandene Vitamine und Nährstoffe aber erhalten. So konnte vor allem im Winter einer Unterversorgung mit Vitaminen vorgebeugt werden.

Für diesen Vorgang ernähren sich die Milchsäurebakterien während der Fermentation von Kohlenhydaten (also Zucker) aus dem organischen Material. Dieser wird verstoffwechselt und in Milchsäure und andere Stoffwechselprodukte umgewandelt. Der Clou bei Bokashi ist allerdings das zusätzlich zu den Milchsäurebakterien auch Photosynthesebakterien, Hefe und andere reaktive Pilzarten eingesetzt werden, die wir allgemein Effektive Mikroorganismen nennen und die aus dem organischen Material und den Ausscheidungen der anderen Bakterien wertvolle Vitamine, Enzyme, Säuren wie Huminsäure und Mineralien aufbauen.

So kann jede Art von organischen Resten wie Bio-Müll, Rasenschnitt und sogar Fäkalien ein wertvoller und nährreicher Dünger hergestellt werden, der den Boden nicht nur mit essentiellen Bakterien belebt, sondern auch nachhaltig mit wichtigen Nährstoffen wie Stickstoff, Magnesium, Phosphor, Huminsäure, Enzyme usw. versorgt. So muss organischer Müll nicht einfach weggeschmissen oder auf dem Kompost „zu Tode“ gelagert werden, sondern kann direkt als nützlicher Ausgangsstoff dem Naturkreislauf schnell wieder zugeführt werden. Das bedeutet nicht nur nachhaltiger Naturschutz, sondern auch eine echte Alternative zu chemischen Düngemitteln und Bodenaktivatoren.


Unterschied von Bokashi und Kompost


Eine gängige Art entstandenen Bio-Müll und organische Reste jeglicher Art zu recyclen ist der klassische Komposthaufen. Hier werden alle Reste die kompostierbar sind auf einen Haufen geschichtet und ab und zu umgesetzt, damit der untere reife Kompost verwendet werden kann. Auf den ersten Blick wirkt Kompost vergleichbar zur Bokashi-Herstellung doch sind es zwei völlig verschiedene Verfahren.

Beim Kompost verrottet das organische Material und zerfällt im Laufe der Zeit zu erdähnlicher Substanz. Bei der Verrottung wird das organische Material mit Hilfe von Sauerstoff und hohen Temperaturen umgesetzt und sozusagen „verbrannt“. Je nach Art und Weise werden bei der Lagerung des Kompost Gerüche und Gase wie CO2 und Methan freigesetzt. Der fertige Kompost besitzt dann fast keine Nährstoffe mehr die ihn als Düngerersatz für beispielsweise mineralische Dünger qualifizieren würden. Es muss also zusätzlich zum Dünger bei Starkzehrern wie Gemüse, Rosen, Beeren usw. noch kräftig gedüngt werden.

Beim Bokashi zerfällt das Material ähnlich wie bei Sauerkraut nicht zu erdähnlicher Substanz, sondern wird unter Luftabschluss aufgewertet und behält dafür nicht nur alle Nährstoffe des organischen Ursprungsmaterials, sondern baut Mithilfe der Effektiven Mikroorganismen zusätzliche Nährstoffe in Form von Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen auf. Durch die Hilfe der Bakterien kommen aber weitere Vorteile dazu. Das Material stinkt nach der Fermentation nicht mehr, sondern riecht „sauer“ und die Fermentation geht wesentlich schneller als das Kompostieren auf dem Komposthaufen. In einem Luftdichten Gefäß ist der Bokashi Dünger nach etwa 3-4 Wochen fertig für die Verwendung.

Bokashi selber herstellen – es ist ganz einfach

Um Bokashi Ferment selber herzustellen bedarf es nur eines luftdichtverschließbaren Gefäßes in geeigneter Größe aus dem die Feuchtigkeit herausgelassen werden kann und den Effektiven Mikroorganismen. Wie beim Kompost wird das Material in dem Gefäß aufgestapelt. Die Lagen sollten dann aber unverdünnt mit den Effektiven Mikroorganismen pur besprüht werden (solange bis die Oberfläche der Lage schön feucht ist) und zusätzlich verdichtet werden (z.B. mit einem Stampfer oder Glättkelle) damit sich keine Luft mehr in den Lagen befindet. Danach wird das Gefäß immer wieder fest verschlossen damit keine Luft an das Bokashi Ferment gelangt. Das volle Gefäß sollte dann noch ca. 14 Tage verschlossen fermentieren, danach kann der fertige Bokashi in die Beeterde eingearbeitet werden.

Am besten eignet sich für die Bokashiherstellung ein Bokashi Eimer. Dieser Eimer mit eingebautem Ablaufhahn kann luftdicht verschlossen werden und ist so die erste Wahl für die Bokashi Herstellung in der Wohnung. Die am Markt erhältlichen Modelle fassen zwischen 16 und 19 Litern. Mit einem Aufwand unwesentlich höher als dem normalen Biomülleimer, können so ohne Gestank im Hand umdrehen Essensreste, Pflanzenschnitt, Trester (aus Kaffee und Entsafter) und andere organische Abfälle in wertvollen Dünger recycelt werden.

Die Eimer besitzen eine spezielle Form und sind durch das dickere Material sehr langlebig und zuverlässig. Dazu bekommt gleich noch nützliches Zubehör wie beispielsweise eine Glättkelle (zum Verdichten des Materials) oder einen flachen Becher zum Sammeln des Bokashi Safts.


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Bokashi Saft verwenden

 


Was ist denn nun schon wieder Bokashi Saft? Während der Fermentation verliert das organische Material an Flüssigkeit. Dieses Fruchtwasser enthält schon Fermentationsstoffe und losgebundene Nährstoffe und ist damit als Flüssigdünger direkt einsetzbar. Außerdem werden so auch viele lebendige Effektive Mikroorganismen aus dem EM aktiv ausgeschwemmt, die wir natürlich noch nutzen wollen. Der Bokashi-Saft besteht also sowohl aus Nährstoffen wie Stickstoff, Kalium, Magnesium (je nach Material im Bokashi Eimer), Wasser und Effektiven Mikroorganismen und eignet sich überall dort wo das feste Bokashi Ferment nicht hinkommt, wie z.B. als Rasendünger oder für Bäume.

Drehen Sie einfach alle 2-3 Tage den Hahn am Bokashi Eimer auf und lassen Sie die Flüssigkeit komplett ab. Sie sollte danach relativ zügig vergossen werden, da der Bokashi Saft sonst anfängt zu schimmeln. Wegen des niedrigen pH-Wertes von unter 4 sollten Sie den Bokashi Saft mit reichlich Wasser vermischen. Wir empfehlen 1:100 mit Wasser und bei Jungpflanzen oder empfindlichen Gewächsen 1:200 mit Wasser.

 



Weitere Anwendungsmöglichlichkeiten für den Bokashi Saft

  • Als Rohrreiniger für die Haushaltsabflüsse (unverdünnt ca 40 ml einfüllen)
  • Als Kompostbeschleuniger (1:100 mit Wasser vermischen und vergießen)
  • Zur Herstellung von Pflanzjauchen (1:100 dem Wasser vor dem Ziehen beimischen)
  • Als Pflanzenschutzmittel gegen Blattläuse und Fliegen (40 ml mit 500 ml Wasser mischen)

Tipp: Es ist übrigens keine zwingende Voraussetzung für einen gelungenen Bokashi, dass viel Bokashi Saft aus dem Hahn kommt. Es kann aber darauf hindeuten, dass Ihr Bokashi Material einfach zu trocken ist. Wenn über mehrere Tage kein Bokashi Saft aus dem Hahn läuft sollten Sie zumindest nachschauen woran es liegt.

  1. Ist eventuell der Auslass verstopft. Lösung: Den Eimer schwenken und kippen. Beim Nächsten Bokashi Ansatz sollten sie vorher das Sieb im Eimer nehmen und feste Ablagerungen entfernen.
  2. Der Bokashi ist zu trocken und fermentiert nicht richtig. Bokashi sollte immer leicht feucht sein aber nicht triefen. Ist das Ferment bröselig und klebt nicht zusammen wird keine optimale Fermentation erreicht. Lösung: besprühen sie das Material entweder unverdünnt mit EM aktiv oder vermischen Sie EMa mit etwas Wasser (1:10) und verteilen das Gemisch über dem Bokashi. Nehmen Sie evtl. auch etwas weniger Bokashi Starter Ferment. Dieses saugt Flüssigkeit auf.
  3. Der Bokashi ist genau richtig. Haben Sie die optimale Feuchtigkeit im Eimer erreicht wird auch nicht wirklich viel Flüssigkeit aus dem Eimer kommen, da es genau reicht um das Material leicht feucht zu halten. Bokashi Profis fermentieren oft auch in Tonnen ohne Auslaufhahn, denn Sie wissen wieviel EM aktiv auf welche Art von organischem Material gehört.

Wenn Sie natürlich vorwiegend Bokashi Saft aus dem Eimer zapfen möchten so empfehlen wir ohne Bokashi Starter Ferment zu arbeiten und die Lagen üppig mit EM aktiv einzusprühen.

Bokashi Ferment verwenden


Der Bokashi Saft ist ein nettes Nebenprodukt aus dem Bokashi Eimer aber nicht so nährstoffreich und langlebig wie das fertige Bokashi Ferment. Durch die Fermentation hat es sich in weniger Wochen zu einer richtigen Vitaminbombe entwickelt die locker mit gekauften Düngern mithalten kann.

Öffnen Sie nach ca. 14 Tagen Ruhezeit den vollen Eimer und prüfen Sie Geruch und Optik. Das fertige Bokashi sollte sauer riechen (leicht nach Apfelessig) und im Aussehen glasig sein, also ähnlich wie beim Sauerkraut. Ansonsten lassen Sie den Eimer eine weitere Woche ruhen.

Das reife Bokashi Ferment können Sie danach direkt aus dem Eimer mit Erde vermischen, wobei ein Eimer mit 16 Liter Bokashi für ca. 100 Liter normale Erde reicht. Bei Starkzehrern wie Tomaten oder Kartoffeln empfehlen wir 1 kg Bokashi Ferment pro m2 Erde oder 250 g pro Pflanze. Zur Neutralisierung des niedrigen pH-Wertes des frischen Bokashis empfehlen wir den Bokashi nach dem Vermischen ca 5-7 Tage ruhen zu lassen und erst dann Pflanzen darauf zu setzen. Die feinen Wurzeln könnten ansonsten beschädigt werden.

Bei bestehender Bepflanzung hat es sich als am einfachsten erwiesen, Furchen von etwa 10 cm Tiefe zwischen die Pflanzen zu ziehen und das Bokashi direkt dort zu vergraben. Bei Bäumen oder Sträuchern im Garten können Sie auch direkt einen 10 cm tiefen Kreis oder mehrere Löcher in ca. 30-40 cm Entfernung zum Wurzeldurchmesser graben und das Bokashi dort einzufüllen. Bedecken Sie das Ergebnis zum Abschluss auf alle Fälle wieder mit Erde damit das Bokashi keinen Schimmel bildet. So hat sich das Bokashi längst neutralisiert und mit der Erde verbunden bevor die Wurzelenden in das Substrat wachsen.

Man muss übrigens nicht besorgt sein das, dass fertige Bokashi Ferment im Boden anfängt zu faulen. Die Bakterien haben die Struktur und Materialdichte des organischen Abfalls schon soweit "zersetzt" das sie nach ein paar Wochen völlig im Boden zerfallen sind. Statt zu faulen gibt das Bokashi beim Zerfall die Nährstoffe direkt in den Boden frei, so kann auch der Boden und die Pflanzen direkt darauf zugreifen, wie bei einem biologischen Depotdünger. Damit eignet sich Bokashi ideal als organischer Langzeitdünger. Bei richtiger Dosierung ist ein Nachdüngen nicht erforderlich.

Der perfekte Bokashi – so gelingt er

 

Soviel zur Herstellung von Bokashi. Dazu sagen muss man, dass die Bokashi Herstellung keine Raketenwissenschaft ist, in der Sie Gramm genaue Dosierungen und filigrane Techniken beherrschen müssen. Da Bokashi rein biologisches Material mit rein biologischen Bakterien sind, kann man eigentlich nichts verkehrt machen.

Auch ein überdosieren des Bokashis ist nicht ohne weiteres möglich, höchstens ein übersäuern. Anders als bei Mineraldüngern kann man mit Bokashi einem Boden keinen Schaden zufügen. Die Organic nimmt nur das auf, was sie auch verwerten und umsetzen kann. Der Rest wird einfach abgebaut. Experimentieren Sie also ruhig etwas herum und entdecken Sie die für sich passende Methode der Bokashi-Herstellung. Anbei trotzdem noch ein paar Tipps für den perfekten Bokashi.

  1. Was darf rein in den Bokashi?

Wie oben schon beschrieben sind die Effektiven Mikroorganismen nicht wählerisch. Alles organische Material enthält in irgendeiner Form Zucker, dass die Bakterien als Nahrung für die Fermentation benutzen können. Dennoch empfehlen wir einige organische Abfälle nicht in den Bokashi Eimer zu tun, die aber vielleicht auf dem normalen Kompost landen würden.

Nicht in den Bokashi Eimer gehören:

Fette und Öle – diese hemmen die Bakterienarbeit und werden schlecht abgebaut
Papier und Holzreste – werden sehr langsam abgebaut durch hohen Kohlenstoffanteil und wenig Zuckeranteil
Fleisch und Fisch – das fertige Ferment könnte Fliegen und Ratten anlocken
Gekochtes mit Stärke (z.B. Nudeln o. Kartoffeln) hemmen die Bakterienarbeit und es riecht schnell unangenehm

  1. Biomüll kleinschneiden oder nicht?

Es macht auf alle Fälle Sinn die organischen Abfälle für den Bokashi Eimer vorzubereiten, bzw. die Reste für die Effektiven Mikroorganismen in mundgerechte Stücke zu zerschneiden. Gerade Gemüse- oder Obstschalen bieten naturgewollt einen guten Schutz gegen Zersetzung. Schneiden Sie die Reste zumindest in Fingergroße Streifen um eine zügige Fermentation zu erleichtern. Das kleinhäckseln oder mixen ist dagegen nicht von Nöten.

  1. Bokashi zusätzlich verfeinern?

Je nach Boden und Anwendungszweck ist es möglich den Bokashi unter Zugabe von anderen biologischen Helfern zu verbessern. Dafür kommen z.B. Pflanzenkohlepulver, EM-Keramikpulver oder Urgesteinsmehl in Frage. Diese erhöhen die Nährstoff- und Wasseraufnahme im Boden und schützen das Bokashi gegen Erosion oder Auswaschen der Inhaltsstoffen.

Man muss das Pulver nicht direkt mit in den Eimer geben, da es für die Fermentation keinen Nutzen hat. Es reicht es direkt vor der Verwendung im Boden mit dem Bokashi zu vermengen. Zusammen mit Kohlepulver und Urgesteinsmehl lässt sich nachhaltig die begehrte Terra Preta Schwarzerde gewinnen, die äußerst fruchtbar und humusreich ist.

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Bokashi Lagern – So geht’s

Früher oder später steht wohl jeder Bokashi Hersteller vor dem Problem das mehr Bokashi anfällt, als man als Dünger verbrauchen kann. Gerade im Herbst und Winter gibt es kaum sinnvolle Ausbringungsmöglichkeiten für den reifen Bokashi. Aber keine Sorge, wegschmeißen muss man den Bokashi natürlich nicht. Wichtig ist das, dass fertige Bokashi trocken, kühl und luftdicht verschlossen wird. Hier einige Tipps zur Lagerung.

Bokashi in Säcke umfüllen und lagern

Die sicherlich einfachste Methode ist den fertigen Bokashi in möglichst passende Plastiksäcke umzufüllen und fest zu verschließen. Versuchen Sie möglichst alle Luft aus dem Sack zu drücken oder mit einem Vakuumiergerät zu entziehen. Der Luftdichte Sack kann dann einige Monate im Keller lagern.

Bokashi im Boden Lagern

Man kann auch einen unterirdischen Bokashi-Vorrat anlegen. Heben Sie dazu ein entsprechend großes Loch im Garten aus. Es sollte mindestens 50 cm tief sein. Werfen Sie den fertigen Bokashi in das Loch und bedecken Sie ihn sofort mit ca. 5-7 cm Erde. Da eine Umsetzung auch bei niedrigen Temperaturen stattfindet, kann sich der Bokashi so schon mit der Erde verbinden. Im Frühjahr können Sie diese Erde dann direkt als Bokashi Dünger verwenden. Der Bokashi sollte je nach Länge der Lagerung und Temperatur schon komplett zerfallen sein.

Tipp: Bedecken Sie den Boden der Grube am Besten mit Urgesteinsmehl oder EM-Keramikpulver. So können die Nährstoffe die durch das Bodenwasser ausgeschwemmt werden würden direkt aufgefangen werden.

Bokashi im Topf vererden lassen

Ein ähnliches Resultat kann man auch mit der direkten Vererdung erreichen. Füllen Sie den Bokashi in mehrere Ton-Töpfe um und stellen Sie die Töpfe Kopfüber direkt auf Ihr Beet. Mit der Zeit vererdet der Bokashi an dieser Stelle und gibt seine ganzen Nährstoffe punktuell an die Umgebung des Topfes ab. So kann man die Erde schon Monate vor der Bepflanzung fruchtbarer machen.


Fazit:
Bokashi ist kein einfacher Kompost. Bokashi ist eine sinnvolle Low-Waste Methode um organische Abfälle zu wertvollem Dünger zu recyclen und damit Böden langfristig mit natürlichen Nährstoffen zu versorgen. Durch die schnelle Fermentationszeit von 2-3 Wochen und den geruchsneutralen Behälter kann Bokashi im Gegensatz zum Kompost überall hergestellt werden. Der Bokashi Eimer ist der ideale Begleiter für Küche, Balkon und Keller.
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