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Rasenpflege im Frühjahr mit EM – Schritt für Schritt

Ein schöner, dichter, saftig-grüner Rasen gehört für viele Gartenfans einfach dazu. Seine Pflege ist sehr speziell und sollte fachgerecht vorgenommen werden. Vor allem im Frühjahr hat Rasen besondere Bedürfnisse und braucht Deine volle Aufmerksamkeit. Wie bekommt man einen dichten Rasen? Wie bleibt Rasen das ganze Jahr kräftig und gesund? In diesem Ratgeber findest Du die richtigen Tipps.

Der Frühling ist die spannendste Zeit im Garten. Wer jetzt nicht fleißig ist, kann sich im Sommer und Herbst nicht an schönen Blüten, leckerem Obst und Gemüse oder einem kräftigen Rasen erfreuen. Damit Dir die Rasenpflege im Frühjahr leicht von der Hand geht, kannst Du Dich an den Tipps aus diesem Ratgeber orientieren und Dir die Kraft der Effektiven Mikroorganismen zunutze machen. Was braucht der Rasen im März, April und Mai? Hier erfährst Du alles über Vertikutieren, Bodenverbesserung, Dünger, Kalken und mehr!

Warum ist die Rasenpflege im Frühjahr wichtig?

Du wünschst Dir einen saftig-grünen und kräftigen Rasen? Das funktioniert nur mit fachgerechter Pflege zur richtigen Zeit. Im Frühjahr ist die Rasenpflege besonders wichtig, da der grüne Teppich nach dem Winter oft geschwächt ist und kahle oder braune Stellen aufweist. Durch Schnee und Nässe ist der Rasen strapaziert und verdichtet. Er braucht wieder Luft zum Atmen.

Für ein gutes Wachstum benötigt Dein Rasen Dünger, regelmäßiges Mähen, Nachsäen und die Beseitigung von Unkraut. Der erste wichtige Schritt: Sorge für ausreichend Sonnenlicht, Luft und Nährstoffe. Im Frühling ist Dein Rasen sehr hungrig. Wie Du ihn richtig versorgst und auf das Gartenjahr vorbereitest, liest Du in den folgenden Abschnitten.

Wann beginnt man mit der Rasenpflege im Frühjahr?

Die Wachstumsphase Deines Rasens beginnt je nach Witterungsbedingungen ab März. Wenn der Schnee geschmolzen ist und die Temperaturen nicht mehr unter null Grad sinken, kannst Du mit der Rasenpflege beginnen. Eine gute Vorbereitung von Boden und vorhandenen Rasenflächen im Frühjahr ist wichtig, damit Dein Rasen gut wachsen kann. Neues Saatgut keimt erst ab einer konstanten Temperatur von acht Grad. Je nach Rasensorte sind verschiedene Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saat zu erfüllen. Informationen findest Du in der Regel auf der Verpackung des Saatguts.

Schritt für Schritt – so geht Rasenpflege im Frühjahr

Welche Reihenfolge bei der Rasenpflege? Bei der Rasenpflege im Frühling kommt es auch auf die richtige Reihenfolge der Maßnahmen an. Jeder Schritt ist wichtig, damit Dein Rasen bis in den Herbst hinein grün und saftig bleibt. Welche Schritte das sind und wie Du sie richtig durchführst, liest Du in den folgenden Abschnitten.

Damit Du bei der Pflege Deines Rasens zugleich Gutes für die Umwelt tust, kannst Du natürliche EM-Produkte zur Unterstützung verwenden. Diese arbeiten ausschließlich mit pflanzlichen Inhaltsstoffen und nützlichen Mikroben, die den ökologischen Kreislauf fördern.

Aufräumen

Der Winter hat jede Menge Unordnung im Garten hinterlassen. Bevor es also mit der Rasenpflege im Frühjahr losgehen kann, solltest Du gründlich aufräumen. Harke Deine Rasenflächen ab! Am besten nutzt Du dafür eine Eisenharke mit kräftigen Zinken. Altes Laub und Zweige sollten vollständig entfernt werden. Auch Moos und abgestorbene Halme werden dabei grob heraus geharkt.

Außerdem sollten Maulwurfshügel eingeebnet und die Grasnarbe an den Löchern sanft wieder festgedrückt werden. Ziehe die Erde dazu auseinander und verteile sie als dünne Schicht auf dem Rasen!

Sind auf Deinem Rasen Pfützen entstanden, lockere den Boden darunter mit einer Grabegabel, sodass die verdichteten Stellen wieder durchlässig werden. Ergreife weitere Maßnahmen erst, wenn das Wasser abgeflossen und der Boden wieder trocken ist.

Ab einer Wuchshöhe von mindestens sieben Zentimetern kannst Du Deinen Rasen zum ersten Mal mähen. Mehr zum Thema Rasenmähen liest Du weiter unten.

Vertikutieren

Wann entfernt man Moos aus dem Rasen? Nachdem Du Deinen Garten aufgeräumt hast, kannst Du auch Moos und anderes Unkraut vorsichtig von Deinen Rasenflächen entfernen. Ritze dazu den Boden bis auf einige Millimeter auf und arbeite die unerwünschten Gewächse heraus. Am besten nutzt Du dafür einen speziellen Vertikutierer oder Vertikutierrechen.

Achte darauf, Wurzelwerk und Grasnarbe nicht zu schädigen! Nur trockener Rasen kann gefahrlos von Moos und Co. befreit werden. Hat es gerade geregnet, warte einige Tage, bis die Fläche wieder abgetrocknet ist! Intensiv genutzte Rasenflächen sollten nicht zu oft vertikutiert werden. Der Rasen wird dabei jedes Mal strapaziert. Zu häufige Behandlungen mit dem Vertikutierer können zu starken Schäden führen.

Bodenverbesserung

Schon bei der Vorbereitung auf die Wachstumsphase Deines Rasens kannst Du natürliche Produkte mit Effektiven Mikroorganismen einsetzen. Bei der Bodenverbesserung geht es darum, beste Bedingungen für Gräser zu schaffen. EM aktiv sorgt dabei für eine optimale Belüftung. Die enthaltenen Bodenbakterien schaffen gleichzeitig ein positives Milieu in der Erde und setzen Nährstoffe auf natürliche Weise frei.

Um Deinen Boden auch mit wichtigen Spurenelementen zu versorgen und um die Speicherfähigkeit von Wasser und Nährstoffen zu optimieren, kannst Du Urgesteinsmehl ausbringen. Dabei handelt es sich um fein gemahlenes Lavagestein. Es fördert die Fruchtbarkeit und macht auch ausgelaugte Böden wieder brauchbar.

Warum macht man Sand auf den Rasen? Spezieller Rasensand kann genutzt werden, um stark verdichtete oder lehmige Böden aufzulockern und die Wasserdurchlässigkeit zu verbessern. Bei Bedarf kannst Du Deine Rasenflächen einmal im Jahr mit Sand versorgen.

Verzichte bei der Bodenverbesserung auf synthetische Hilfsmittel. EM und andere Nützlinge können nur in einer natürlichen Umgebung gute Arbeit und eine effektive Langzeitwirkung leisten. Zudem können mittels natürlicher Produkte keine Schadstoffe in die Natur gelangen.

Säen

Durch Kälte und Nässe, aber auch durch das Vertikutieren nach dem Winter, können kahle Stellen auf Deinem Rasen entstehen. Du kannst sie mit Samen derselben Rasensorte ausbessern. Vor dem Nachsäen sollte der Boden gut aufgelockert werden. Anschließend kannst Du die Samen mit der Hand gleichmäßig auf die betroffenen Stellen streuen. Bei großen Flächen empfiehlt sich auch ein spezieller Streuwagen für einen gleichmäßigen Bewuchs. Beachte die Hinweise zur richtigen Menge!

Nach der Saat sollte die Fläche gut bewässert werden. Halte sie feucht, bis die Samen vollständig gekeimt sind! Zu lange Trockenphasen erschweren die Keimung.

Düngen

Wann das erste Mal Rasen düngen im Frühjahr? Nach dem Winter sind die gespeicherten Nährstoffe in Deinem Rasen aufgebraucht. Das Düngen ab März ist daher besonders wichtig. Du kannst damit beginnen, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist.

Ideal für den Frühlingsrasen ist ein natürlicher Langzeitdünger mit hohem Phosphor- und Stickstoffanteil. Dieser stimuliert das Wachstum der Wurzeln und Halme über einen langen Zeitraum. Zum Düngen kannst Du auch organische Produkte mit EM verwenden. Diese besiedeln den Boden und zersetzen dort organisches Material. Dabei geben sie die an das Material gebundenen Nährstoffe frei, die anschließend von Deinem Rasen aufgenommen werden können. Gleichzeitig sind sie in der Lage, negative Keime aus der Erde zu verdrängen.

Soll man vor oder nach dem Vertikutieren düngen? Rasendünger solltest Du am besten zwei Wochen nach dem Vertikutieren ausbringen. In dieser Zeit kann sich die Rasenfläche regenerieren und den Dünger anschließend richtig aufnehmen.

Kalken

Um die besten Voraussetzungen für einen schönen Rasen zu schaffen, kannst Du den pH-Wert des Bodens ermitteln. Wachsen viel Moos und anderes Unkraut auf der Fläche, deutet das darauf hin, dass der Boden zu sauer ist. Den tatsächlichen Wert kannst Du mittels einfach anwendbarer Tests aus dem Fachhandel herausfinden.

Beträgt der Wert fünf oder weniger, ist es empfehlenswert, den Rasen zu kalken und so den pH-Wert anzuheben. Dazu verwendest Du speziellen Rasenkalk, der nach dem ersten Mähen ausgebracht wird. Lockere den Boden vorher gut auf und wässere die Fläche nach dem Kalken gründlich!

Wässern

Nach dem Kalken, Nachsäen und Düngen ist ausreichend Wasser sehr wichtig für Deinen Rasen. Nur so können die Wirkung der Pflegeprodukte und die Keimung der Samen erfolgen. Ansonsten ist eine Bewässerung im Frühjahr nur dann notwendig, wenn es sehr lange trocken bleibt oder bereits ungewöhnlich warm wird. Ob Dein Rasen Wasser benötigt, erkennst Du an einer leichten Blaufärbung der Halme.

Zu viel Wasser im Frühling kann Deinem Rasen zum Verhängnis werden. Er gewöhnt sich an die Feuchtigkeit und kann längere Trockenphasen im Sommer nur schlecht überstehen. Deshalb sind die natürlichen Niederschläge im Frühjahr in der Regel ausreichend. Der Rasen benötigt in dieser Zeit etwa zehn bis zwanzig Liter Wasser pro Quadratmeter und pro Woche.

Mähen

Das Rasenmähen ist ab einer Wuchshöhe von mindestens sieben Zentimetern möglich. Idealerweise beginnst Du mit dem regelmäßigen Mähen ab März, wenn die Wachstumsphase anfängt. Vor dem Mähen sollte der Rasen von Laub und Ästen befreit werden.

Wichtig: Der erste Schnitt sollte nicht zu kurz sein. Kürze die Halme auf etwa vier bis fünf Zentimeter! Mähst Du zu kurz, kann das zu Austrocknung und braunen Flecken führen. Auch die Wurzeln können beschädigt werden.

Ist es gut, den Rasenschnitt liegenzulassen? Nein! Abgemähte Halme solltest Du von der Rasenfläche entfernen und im Kompost oder Bokashi Eimer entsorgen. Dein Rasen hat sonst nicht genügend Luft und Licht zum Wachsen. Regelmäßig mähen solltest Du Deinen Rasen bis in den Herbst hinein.

Zusammenfassung/Fazit

Mit der richtigen Rasenpflege im Frühjahr kannst Du Dich das ganze Jahr über bis in den Herbst hinein an einem schönen, grünen Teppich erfreuen. Möchtest Du gleichzeitig Gutes für die Natur tun, bist Du mit den Tipps aus diesem Ratgeber bestens bedient.

Naturprodukte mit Effektiven Mikroorganismen helfen Boden und Rasen dabei, widerstandsfähig und kräftig zu wachsten. Hältst Du Dich darüber hinaus an alle wichtigen Arbeitsschritte, angefangen beim Aufräumen und der Bodenvorbereitung, über das richtige Düngen und Wässern, bis zum regelmäßigen Mähen, steht dem Erfolg nichts mehr im Weg.

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