Rosenkrankheiten erkennen und bekämpfen

Rosen gehören zu den schönsten und beliebtesten Pflanzen im Garten. Sie zu pflegen, ist anspruchsvoll. Sie sind anfällig für Pilzkrankheiten und Schädlinge. Mit den richtigen Pflegemitteln ist das jedoch kein Problem. Was gibt es für Rosenkrankheiten? Wie erkennt man Pilze und Parasiten, wie kann man sie einfach und natürlich bekämpfen? Die Antworten gibt es in diesem Ratgeber.

Viele Hobbygärtner sind auf ihre Rosen besonders stolz. Die schönen Blüten sind ein echter Hingucker im Garten. Sehen sie gesund und kräftig aus, ist schnell klar – dieser Gärtner ist ein Profi.

Doch gerade gut gepflegte Rosen ziehen Krankheiten und Schädlinge magisch an. Bei ihnen gibt es eben viel zu holen für die Parasiten. Aber wie sieht Pilz bei Rosen aus? Welche Rosenkrankheiten musst Du in Deinem Garten befürchten? Hier lernst Du Mehltau, Sternrußtau und Rosenrost zu bekämpfen. Du erfährst alles über Rosenschädlinge und wie Du sie loswirst.

Obendrein findest Du in diesem Artikel hochwertige natürliche Pflegeprodukte für schöne Rosen und einen echten Geheimtipp: Effektive Mikroorganismen.

Typische Rosenkrankheiten

Wie sehen Rosenkrankheiten aus? Und was gibt es für Rosenkrankheiten? Leider sind die schönen Pflanzen sehr anfällig, vor allem für Pilzkrankheiten. Ursache für eine Erkrankung ist meist eine zu feuchte Witterung. In den folgenden Abschnitten liest Du mehr über die am häufigsten auftretenden Rosenkrankheiten, woran Du sie erkennst und wie Du sie auf natürliche Weise bekämpfen kannst.

Echter Mehltau

Ursachen

Echter Mehltau tritt bei feuchtwarmem Wetter auf. Einen Befall hast Du also in etwa ab Juni zu befürchten. Der Pilz befällt überwiegend hochgewachsene Rosen mit dicken, weichen Blättern. Befallene Pflanzenteile solltest Du nicht kompostieren. Die Pilzsporen können darin überwintern und Deine Pflanzen erneut befallen.

Erkennen

Du erkennst Echten Mehltau an einem mehlartigen, weißen Belag auf den Blattoberseiten, an Blütenstielen, Kelchblättern und Knospen. Auch ein leichtes Einrollen der Blätter kann auftreten. Der Pilz befällt vor allem Pflanzenteile, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

Folgen

Sind Rosen mit Echtem Mehltau befallen, schwächelt das Wachstum der Pflanzen; Blätter und Blüten werden nicht mehr nachgebildet. Bei starkem Befall kann eine Rose ihre Blätter verlieren.

Natürlich bekämpfen

Bewährte Hausmittel gegen Echten Mehltau sind Backpulver und Milch. Mische Frischmilch im Verhältnis 1:5 mit Wasser und besprühe Deine befallenen Rosen täglich mit der Lösung! Die Mikroben aus der Milch verändern den pH-Wert auf Blättern und Blüten so, dass sich der Pilz nicht mehr ausbreiten kann. Gleichzeit stärken sie die Abwehrkräfte der Pflanzen. Ein weiteres bewährtes Pflanzenschutzmittel gegen Echten Mehltau ist Schachtelhalm.

Sternrußtau

Ursachen

Sternrußtau ist sehr aggressiv. Es ist eine Pilzkrankheit, die sich vor allem bei feuchtem, kühlem Wetter ausbreitet. Es handelt sich um eine Krankheit, die ausschließlich Rosen befällt. Auch dieser Pilz überwintert auf abgefallenen Pflanzenteilen und kann Deine Rosen erneut befallen, wenn Du ihn nicht beseitigst.

Erkennen

Sternrußtau ist auch als Schwarzfleckenkrankheit bekannt. Du erkennst ihn an unregelmäßigen, grau-schwarzen Flecken auf den Blättern, die strahlenförmig auslaufen. Um die Ränder der Flecken bilden sich meist rötlich-gelbe Verfärbungen.

Folgen

Rosen, die mit Sternrußtau befallen sind, beginnen schnell zu schwächeln. Ihre Blätter können abfallen und auch junge Triebe sterben ab.

Natürlich bekämpfen

Was tun bei Sternrußtau an Rosen? Entferne befallene Pflanzenteile und entsorge diese im Restmüll, um eine weitere Ausbreitung im Garten zu verhindern! Ist der Befall noch nicht allzu stark, kannst Du ihn mit Schachtelhalmbrühe oder Knoblauchjauche behandeln. Besprühe Deine Rosen täglich mit einer der natürlichen Lösungen!

Rosenrost

Ursachen

Die Pilzerkrankung breitet sich vor allem bei Feuchtigkeit aus. Durch Wind können Pilzsporen auf benachbarte Pflanzen übertragen werden. Auf abgefallenem Laub überstehen sie auch den Winter und können Deine Rosen erneut befallen.

Erkennen

Rosenrost bildet orangerote Flecken auf der Blattoberseite, die auch ineinander fließen können. In einem späteren Stadium erscheinen an der Blattunterseite gelb-orange Pusteln – die Sporenlager des Pilzes.

Folgen

Die Folgen von Rosenrost sind ein deutliches Schwächeln der befallenen Pflanze, schlechtes Wachstum und abfallende Blätter.

Natürlich bekämpfen

Achte auf eine gute Durchlüftung im Rosenbeet! Vor allem Sträucher solltest Du regelmäßig beschneiden, damit sich die Feuchtigkeit nicht so lange halten kann. Befallene Pflanzenteile sollten im Restmüll entsorgt werden. Bei besonders starkem Befall kannst Du natürliches Pflanzenschutzmittel einsetzen.

Typische Rosenschädlinge

Saug- und Fraßschäden von Parasiten können sich negativ auf Wachstum und Vitalität Deiner Rosen auswirken. Meist suchen sie sich gut gepflegte Pflanzen. Welche Schädlinge gibt es an Rosen? Wie erkennt man sie und wie kann man sie natürlich bekämpfen? Antworten findest Du in den folgenden Abschnitten.

Rosenblattwespe

Erkennen

Die Rosenblattwespe legt ihre Eier im Frühjahr an den Blattunterseiten von Rosen ab. Die grün-gelblichen Larven sind etwa zehn Millimeter lang und an ihrem gekrümmten Hinterleib gut erkennbar. Sie verursachen Fraßschäden, bei denen nur noch Blattskelette übrig bleiben.

Folgen

Starke Schäden an befallenen Trieben sorgen dafür, dass Pflanzenteile absterben. Die Pflanze kann nicht mehr ausreichend versorgt werden und beginnt schnell zu schwächeln.

Natürlich bekämpfen

Bei einem leichten Befall mit Rosenblattwespen kann es genügen, die Larven abzusammeln. Gefährdete Nachbarpflanzen können mit Insektenschutznetzen abgedeckt werden. Bei stärkerem Befall empfiehlt sich eine Behandlung mit Niemöl. Dabei handelt es sich um ein pflanzliches Öl, das Schadinsekten aller Art abschreckt.

Rosenblattlaus

Erkennen

Bei der Rosenblattlaus handelt es sich um ein drei bis vier Millimeter längliches Tierchen mit blass grüner Färbung und durchscheinendem Körper. Es befällt gern junge Triebe, Knospen und Blätter von Rosen.

Folgen

Die Rosenblattlaus sorgt dafür, dass die Fotosyntheseleistung der befallenen Pflanze gestört wird. Es kommt zu einem Farbverlust einzelner Pflanzenteile und zu eingerollten Blättern. Die Pflanze wird nicht mehr ausreichend versorgt und beginnt zu schwächeln.

Natürlich bekämpfen

Bei geringem Befall kannst Du Deine Rosen mit einem kräftigen Wasserdruck abspülen oder die Schädlinge mit einem feuchten Tuch abwischen. Bei stärkerem Befall lohnt sich auch hier eine Behandlung mit Niemöl. Alternativ kannst Du die befallenen Rosen mit einer Brennnesseljauche einsprühen. Diese kannst Du selbst herstellen oder als fertiges Produkt kaufen. Des Weiteren hat sich der Einsatz von Nützlingen wie beispielsweise Ohrenkneifer im Kampf gegen die Rosenblattlaus bewährt. Verzichte auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel. Diese würden Bienen und Hummeln schaden.

Rosenzikade

Erkennen

Sowohl erwachsene Rosenzikaden als auch ihre gelblich-grünen Larven sammeln sich gern an den Blattunterseiten von Rosen. Sie werden etwa drei Millimeter lang. Die erwachsenen Tierchen springen auf, wenn Du Dich der Pflanze näherst. Die Schadinsekten können auch Obstbäume und Sträucher befallen. Vor allem an warmen Standorten im Garten fühlen sie sich wohl.

Folgen

Rosenzikaden verursachen kleine runde Fraßschäden, die Du über die Blätter verteilt erkennen kannst. Die Blattfunktionen werden beeinträchtigt, die Blätter trocknen aus und fallen nach und nach ab.

Natürlich bekämpfen

Um die Rosenzikade zu bekämpfen, kannst Du Nützlinge wie Laub- und Raubkäfer oder Spinnen einsetzen. Damit es gar nicht erst zu einem Befall kommt, solltest Du die Pflanzen im Herbst beschneiden. So verhinderst Du die Eiablage der Parasiten. Zudem sollte der Standort Deiner Rosen nicht zu sonnig sein. Auch eine gute Nährstoffversorgung ist wichtig im Kampf gegen die Schädlinge.

Weitere Rosenkrankheiten und Rosenschädlinge

Weniger häufig treten Chlorose und die Rindenfleckenkrankheit bei Rosen auf. Die Rindenfleckenkrankheit verursacht braun-rötliche Flecken an Rinde und Trieben von Rosenpflanzen. Sie wird begünstigt durch eine zu stickstoffhaltige Düngung. Befallene Pflanzenteile solltest Du entfernen. Bei starkem Befall kannst Du Deine Rosen mit den bereits beschriebenen Hausmitteln behandeln.

Bei Chlorose handelt es sich um einen Mangel an dem grünen Farbstoff Chlorophyll. Die Ursache hierfür zu finden, ist schwierig. Meist werden befallene Pflanzen nicht mit ausreichend Calcium, Stickstoff, Magnesium, Bor oder Eisen versorgt. Du kannst das Problem mit geeignetem Dünger beheben.

Seltener auftretende Rosenschädlinge sind unter anderem die Blattrollwespe und der Rosenzweigkrebs. Wie sieht die Blattrollwespe aus? Bei einem Befall verstecken sich die kleinen weißen Larven der Schädlinge in eingerollten Blättern Deiner Rosen. Dort verursachen sie starke Fraßschäden. Du solltest deshalb befallene Pflanzenteile schnell entfernen.

Beim Rosenzweigkrebs handelt es sich um ein Bakterium. Es tritt bei zu feuchtem Boden auf und verursacht Wucherungen an Rosenpflanzen. Schneide auch hier befallene Pflanzenteile ab und entsorge sie im Restmüll!

Effektive Mikroorganismen gegen Rosenkrankheiten und Rosenschädlinge

Es gibt viele chemisch-mineralische Pflanzenschutzmittel und Fungizide gegen Rosenkrankheiten und Rosenschädlinge im Garten. Sei Dir aber bewusst, dass diese Mittel nicht nur negative Folgen für Luft, Wasser und Nützlinge wie Bienen und Hummeln haben, sondern langfristig das ganze Wesen Deiner Rosen verändern können. Nutze deshalb natürliche Hausmittel und Pflanzenschutzprodukte für Deinen Garten!

Produkte mit Effektiven Mikroorganismen harmonieren gut mit den natürlichen Stoffwechselprozessen von Rosen, primär der Fotosynthese und machen sie fester, gesünder und widerstandsfähiger. So haben Krankheiten und Schädlinge keine Chance mehr.

Effektive Mikroorganismen (EM) wirken nicht toxisch auf Pilze und Parasiten, sondern konkurrierend. Konzentrierte Ansammlungen positiver Bakterien verhindern die Ausbreitung von Schädlingen und Pilzkrankheiten - ein einfaches und natürliches Prinzip (Dominanzprinzip).

Rosenkrankheiten vorbeugen

Was ist schädlich für Rosen? Der falsche Standort im Garten, kein fachgerechtes Beschneiden und der falsche Dünger können den Befall mit Rosenkrankheiten und Schädlingen begünstigen. Achte schon beim Kauf darauf, robuste Sorten auszuwählen! Du erkennst sie am ADR-Prädikat, das von der Allgemeinen Deutschen Roseneinheitsprüfung vergeben wird.

Platziere Deine Rosen luftig, mit ausreichend Platz zwischen einzelnen Pflanzen! Lichte sie regelmäßig aus, damit sich keine Feuchtigkeit in den Blättern und Blüten halten kann! Gieße nur am Boden, so, dass keine Pflanzenteile nass werden! Pflege Deine Rosen mit natürlichen Pflanzenstärkungsmitteln und Effektiven Mikroorganismen! Passende Produkte findest Du im EM-Kaufhaus Online-Shop.

Kommt es doch zu einem Befall mit Krankheiten oder einem Parasiten, entsorge die betroffenen Pflanzenteile und behandle Deine Rosen mit Hausmitteln!

Zusammenfassung/Fazit

Rosen sind von einigen Krankheiten und Schädlingen bedroht. Zum Glück musst Du zur Bekämpfung keine gefährlichen Fungizide in Deinem Garten einsetzen. Einfache Hausmittel können schon genügen, um Deine Rosen zu schützen. Möchtest Du ganz sicher gehen, kannst Du auf natürliche Pflanzenschutzmittel aus dem EM-Kaufhaus Online-Shop zurückgreifen. Effektive Mikroorganismen helfen nicht nur dabei, Krankheiten und Schadinsekten zu vertreiben, sondern machen Deine Rosen auch kräftig und widerstandsfähig. Zur Vorbeugung von Rosenkrankheiten achte auf einen geeigneten Standort, fachgerechtes Beschneiden, richtiges Gießen und Düngen!

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