Effektive Mikroorganismen - Kühe




Effektive Mikroorganismen Anwendung bei Kühen


Die regelmäßige Behandlung führt zu einer Ansiedlung positiver Mikroorganismen

  • Effektive Mikroorganismen beugen Gestank, Fliegenplagen und Fäulnisbildung vor
  • Der Stallmist wird regelmäßig besprüht. Das Ausbringen bindet Stickstoff im Boden, durch die gemeinsame Anwendung von Holzkohlegrieß und EM-Technologie wird Dauerhumus im Boden aufgebaut.
  • Das Besprühen fördert einen üppigen Graswuchs mit einer dichten Grasnarbe. Ampfer wird zurückgedrängt und Pflanzen enthalten mehr Antioxidantien und bioaktive Stoffe.
  • Zur Steigerung der Fresslust wird FKE direkt ins Futter gemischt. 0,5 % Holzkohlegrieß (Basis Trockenfutter) bindet Ammoniak sowie Nährstoffe in Gülle, Jauche oder Festmist.

Der Pferdebokashi kann bei Bedarf auch bei Kühen angewendet werden.

Beispiel der Anwendung von EM im Kuhstall

Die Landwirte Christine und Gottfried Singer aus Hofheim bei Murnau sind seit Jahren Mitglieder im Rosenheimer Projekt, einem Arbeitskreis von Landwirten, die Effektive Mikroorganismen, kurz EM, einsetzen. Die Singers besitzen vierzig Milchkühe und Grünland. Seit nunmehr zehn Jahren sind Effektive Mikroorganismen aus ihrem Betrieb, wie sie sagen, nicht mehr wegzudenken.

Weniger Fliegen und ein angenehmer Geruch

Ein feiner Sprühnebel kommt aus einer von drei Sprühanlagen im weitläufigen Laufstall und rieselt langsam auf die vierzig Kühe der Singers. Die Flüssigkeit stammt aus einem Kanister, der eine bräunliche Flüssigkeit mit Effektiven Mikroorganismen, EM, enthält. Dass es im Singerschen Stall offenbar viel weniger Fliegen gibt als in anderen Ställen, ist zum Beispiel einem Besamungstechniker aufgefallen. Der Geruch im Stall ist angenehm, das Klima gut. Augenscheinlich fühlen sich die Kühe darin wohl.

Bei Singers werden die Effektiven Mikroorganismen aber nicht nur im Stall versprüht. Die Kühe und Kälber bekommen kleine Mengen davon ins Futter, und selbst die Wasserleitung hat eine spezielle EM-Vorrichtung.

Hier kann Gottfried Singer die offenbar positive Wirkung von EM praktisch mit Zahlen belegen. Seit EM eingesetzt werden, säuft sein Vieh deutlich mehr Wasser. Das ist vorteilhaft, denn Milchkühe brauchen besonders viel Flüssigkeit. Die EM gelangen über die Ausscheidungen der Kühe auch in die Gülle, die seit der Behandlung mit EM eine bessere Konsistenz aufweist, wie Singers sagen. Auch die Wiesen, auf denen die Gülle ausgebracht werde, würden von Jahr zu Jahr saftiger und dichter.

Singers setzen ihre Effektiven Mikroorganismen selbst an. Die Brühe befindet sich in großen blauen, gut isolierten Tonnen bei konstant 38 Grad.

Das Wichtigste für das Gemisch ist die sogenannte Urlösung, ein fermentierter Kräuterextrakt. Das Zusammenmischen ist einfach und in der Handhabung ungefährlich. Die Bäuerin setzt drei Liter Urlösung, drei Liter Zuckerrohmelasse, das ist Nährlösung, und 94 Liter warmes Wasser an. Das wird eine Woche lang bebrütet, dann sind die EM so weit. Christine Singer kann es riechen, wenn die EM fertig sind. Die fertige EM-Brühe kommt in kleinere Kanister, die randvoll gefüllt werden, damit möglichst wenig Sauerstoff im Gefäß ist. So bleibt die Flüssigkeit länger haltbar. Die Effektiven Mikroorganismen bleiben nämlich nur drei Monate effektiv, sagen zumindest die Singers, danach lasse die Wirkung langsam nach.

Quelle: http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/notizbuch/effektive-mikroorganismen-stall-100.html

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